Angebote zu "World" (352.991 Treffer)

OUGENWEIDE - Ougenweide - All die weil ich mag ...
15,95 €
Rabatt
13,95 € *
zzgl. 3,99 € Versand

1-CD-Album mit 40-seitigem Booklet, 22 Einzeltitel, Spieldauer 76:28 Minuten. Als Ougenweide 1971 auf einem lokalen Schulfest erstmals öffentlich auftraten, war die Hansestadt Hamburg ein Ort, wo es rundum brummte. Alles vibrierte, wie in großen Hafenstädten üblich. Der Unterschied: In Hamburg rumorte es so, als würde die Stadt an einer geologischen Bruchstelle liegen. Hamburg war in zweifacher Hinsicht ´komisch´ – einmal im Sinne von ´zum Lachen´, dann aber auch in der Bedeutung von ´seltsam´ und sogar ein bißchen ´bizarr´. Damit unterschied es sich von anderen Hansestädten wie Bremen und Lübeck, wo es vergleichsweise ruhig und zahm zuging. Hamburg war damals einmalig in ganz Europa, ein einziger gigantischer Schmelztiegel. Um einen Eindruck davon zu bekommen, auf welchem Fundament es zur Gründung von Ougenweide kam, muß man sich Hamburg als eine Kreuzung aus diversen Städten vorstellen: Man nehme die Hafenstadt-Atmosphäre und einen niedrigen Lebensstandard wie in Marseille und Liverpool; nicht ganz die Dekadenz von Amsterdam, was in etwa dem schillernden Leben auf St. Pauli mit einer Mischung aus Gewalt und Sex entsprach; dem füge man ein Wetter wie in Kopenhagen und London hinzu, und dann lasse man die Klischees weg. Lange bevor man Städte wie das vorgelagerte Pinneberg erreichte oder andere Orte mit eigenen Autokennzeichen, gab es Vororte mit Schrebergarten-Idylle und fast ländlichem Charakter. Auch was die Sprache angeht, schien es in Hamburg Brüche zu geben (was Ougenweide womöglich im Zuge der weiteren Entwicklung zugute kam). Im Zug nach Hamburg-Altona wurde Hochdeutsch gesprochen. Auf der Reeperbahn, im berüchtigten Rotlicht-Distrikt, der den Mond über Soho blütenweiß erscheinen ließ, glitt man immer mehr in Hamburger Dialekt und Slang ab, und in den Hafenkneipen kommunizierte man auf Plattdeutsch oder in welcher Sprache auch immer sich die Seeleute auf Landgang unterhielten. Von welchem Standpunkt auch immer betrachtet: Hamburg war ein ernster Fall von Persönlichkeitsspaltung. Die Beat-Szene der Stadt aus den frühen 60er Jahren ist in die Geschichte eingegangen. Hamburg war ein offenes ´Beat-Mekka´, in dem Bands vom Mersey River, deren Namen zu bekannt sind, als daß sie hier wiederholt werden müßten, neben deutschen Gruppen wie den Rattles im Star-Club spielten. Hier profilierten sich viele Beat-Formationen mit Rock ´n´ Roll und R&B. Zurückgekämmte Pomade-Frisuren und schwarze Lederklamotten standen für – um eine beliebte Floskel zu gebrauchen – den Abstieg so manchen Bürgensöhnchens aus gutem Hause. Über Hamburgs Folk-Szene ist weniger berichtet worden. Dagmar Krause – 1964 noch minderjährig – hatte ihre ersten Auftritte in Pseudo-Jazzclubs und in Läden am Hafen, die angesagt waren. Folk hatte den Durchbruch noch nicht geschafft, eine echte Clubszene existierte nicht. Die Liedermacher-Flut setzte erst 1968 ein, da viele der Protagonisten erst nach dem Krieg geboren worden waren. Auch glaubte niemand daran, daß Beat oder Folk mehr sein könnte als eine Zwischenstufe auf dem Weg in einen seriösen Job oder – bestenfalls – in die Knechtschaft des Schlagergeschäfts. Obwohl Hamburg ein guter Nährboden für alle musikalischen Aktivitäten war, hat sich hier in den Mittsechzigern keine Folk-Clubszene entwickelt wie etwa in England, wo solche Clubs im ganzen Land wie Pilze aus dem Boden schossen. Die Hamburger Folkszene war vielmehr an der Kopenhagener Szene orientiert, bzw. nur ein schwacher Abklatsch davon. In der dänischen Hauptstadt gab es das Purple Door, Las Vegas, Folklorry und Vise-Vers-Huset. Hamburg hatte zwar eine Mischung aus Jazz- und Folkclubs – doch viele Folk-Amateure oder -Halbprofis brachten es zu kaum mehr als Auftritten bei Universitätsveranstaltungen, und mußten sich – bezahlt oder auch nicht – mühselig durchschlagen.

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 21.07.2019
Zum Angebot
Various - 1000 Nadelstiche - Vol.12, Folk & Pop...
15,95 €
Reduziert
13,95 € *
zzgl. 3,99 € Versand

1-CD mit 40-seitigem Booklet, 26 Einzeltitel, Spieldauer 73:03 Minuten. 1000 Nadelstiche, Folge 12 (Folk & Pop) Für die CD-Reihe ´1000 Nadelstiche´ haben wir in den bereits erhältlichen Folgen 1 bis 11 nahezu alle verfügbaren Stil-Schubladen geöffnet: Beat, Country, Twist, Soul, 70s-Pop und so weiter. Daß es bei dieser Verfahrensweise früher oder später zu gewissen Überlappungen kommen würde, war klar – irgendwas reicht entweder nicht ganz für eine komplette CD, oder irgendwas ist immer gerade einen Tick zu umfangreich. Da wir es aber mit Musik zu tun haben und nicht etwa – zum Beispiel – mit erbsenzählerischen Verwaltungsakten, können (und wollen) wir gar nicht anders und lassen darum die berühmten Fünfe auch mal gerade sein. Will sagen: Wie schon in Folge 11 (´Beat & Pop´, BCD 16612) ist auch hier eine vertretbares Mischen unumgänglich – um, wie in allen Ausgaben zuvor, ein randvolles Produkt abzuliefern und zugleich soviele gesuchte Raritäten wie möglich unter die Fans zu bringen. Ursprünglicher Ausgangspunkt für Vol. 12 war: Folk! Denn auch aus dieser stilistischen Ecke kamen in den sechziger und siebziger Jahren immer neue Versuche, britische und amerikanische Künstler mit deutschgesungenen Songs beim Publikum durchzudrücken, sie auf diese Weise in diesem unseren Lande populär(er) zu machen. Unterm Strich stand dann das – wie oben bereits angedeutet –, was kommen mußte: zu wenig Material für eine Vollbedienung ... Andererseits existieren Überhänge aus der Pop-Abteilung – seltene, unveröffentlichte Titel des Mädchen-Duos The Caravelles waren überraschend aufgetaucht; und wo sollte man eigentlich mit einem Don Hill hin, was machen wir mit Shawn Elliott? Die Konsequenz: Wie mit Vol. 11 bieten wir auch hier leicht Vermischtes an, das aber – zumindest was die Wahrnehmung betrifft – soooo weit gar nicht voneinander entfernt ist. Was sich zum Beispiel auch an einer stimmgewaltigen Britin manifestiert: Ihre Karriere-Ursprünge lagen sogar exakt im Folk-Bereich, aus dem sie sich dann später komplett entfernt hat – womit der Künstlerdurchlauf beginnen kann. Die Grenzgängerin, von der die Rede ist, wurde 1939 als Mary O´Brien im Londoner Stadtteil Hampstead geboren. Sie war zunächst Mitglied der Lana Sisters, bevor sie mit ihrem Bruder Tom sowie Tim Feild das Folk-Trio The Springfields formierte (und sich selbst Dusty Springfield nannte). Immerhin fünf Singles kamen bis 1964 in die UK-Hitlisten, bevor der Beat-Boom alles niederwalzte. Zuvor kam es jedoch noch zur Einspielung einer deutschsprachigen EP. Sie gehört zu den am schwersten auffindbaren Raritäten des gesamten ´Nadelstiche´-Dunstkreises, sie ist 1963 lediglich in einer Miniauflage erschienen – laut Unterlagen gerade mal 500 Exemplare. In die Läden kam dieses Juwel nur in der Bundesrepublik. Daß gleich alle vier enthaltenen Songs der ´Extended Play´-Scheibe hier präsentiert werden (CD-Weltpremiere!), düfte auch die Sammlungen vieler internationaler Dusty-Fans endlich komplettieren. Extrem selten sind auch die deutschsprachigen Singles vom Castlegate Trio und der Blue Hill Boys: Kaum jemand hat je von diesen Bands gehört, sie tauchen in keinem Buch auf. Erst die abenteuerliche Recherche nach den Castlegates brachte die Überraschung: Beide Formationen sind identisch! Die Besetzung: W. Douglas Schellig (Gitarre, Gesang) aus New Baltimore, Michigan; Roger A. Curley (Bass, Gesang) aus Columbus, Ohio und Walter Meier (Gitarre, Banjo, Gesang) aus New York City. Sie waren 1962 als US-Soldaten in Zweibrücken stationiert und spielten hauptsächlich in Army Clubs und Schulen, wo Talentspäher auf sie aufmerksam wurden. Ihr ursprünglicher Name – angeblich zu schwer für deutsche Zungen – wurden seitens der Plattenfirma und ohne Absegnung durch das Trio für die zweite Single von Castlegate Trio in Blue Hill Boys geändert. 1965 war die Army-Zeit vorüber, und es ging zurück in die USA. Meier erkrankte schwer, was die Karriere der Musiker sofort und für immer beendete. Sie haben nie wieder einen Ton gemeinsam gespielt! Kontakt untereinander besteht jedoch bis heute, die drei leben wieder in Michigan, Ohio und New York. Weltruhm hingegen erarbeiteten sich Peter Yarrow, Paul Stookey & Mary Travers. Zwischen 1962 und 1969 landeten die Amerikaner allein 19 US-Hits, lösten sich kurz darauf auf, kamen aber immer wieder für Comeback-Versuche zusammen. Ihr Folk-Pop mit geschliffensten Gesangsharmonien ist aus der Historie des Genres nicht wegzudenken, viele Songs entwickelten sich zu

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 16.04.2019
Zum Angebot
Various - History - Calypso Craze (6-CD - 1-DVD...
139,95 €
Rabatt
111,96 € *
ggf. zzgl. Versand

6-CD / 1-DVD Box (LP-Format) mit 176-seitigem gebundenem Buch, 173 Einzeltitel. Gesamtspielzeit ca. 484 Minuten. - DVD: 14 Kapitel, Gesamtspielzeit ca. 86 Minuten Die Box enthält sechs CDs zu folgenden Themen: • Bevor der Wahnsinn begann: Calypso-Hits der 30er, 40er und frühen 50er Jahre • Belafonte und Calypso – vor und nach Calypso • Calypso goes Pop (… und R&B, Rock ´n´ Roll, Folk, Country, Kabarett und Jazz) • Calypso auf der Bühne und auf der Leinwand • Calypso springt über den großen Teich: der Calypso-Wahnsinn in England • Mondo Calypso: der Calypso-Wahnsinn auf den karibischen Inseln und überall auf dem Globus Die Liste der Künstler enthält folgende Überraschungen: • Louis Farrakhan, Maya Angelou, Robert Mitchum und Fess Parker • Stan Kenton, Louis Armstrong und Hazel Scott • Nat ´King´ Cole, Eartha Kitt, Rosemary Clooney und Fred Astaire • Hank Snow, Tito Puente, Stan Freberg und der Norman Luboff Choir • und ´weiße Calypsos´ geschrieben von: Cole Porter, Johnny Mercer und Harold Arlen Ebenfalls dabei sind: • Calypso-Sänger aus Trinidad wie Lion, Atilla, Radio und Caresser; Beginner, Invader, und Kitchener; Terror, Cristo und Panther • die Trinidad-Auswanderer Wilmoth Houdini, Duke of Iron, Sir Lancelot und MacBeth the Great • andere einheimische Künstler aus der Karibik und von den Bahamas wie Lloyd Thomas, Lord Flea, Lord Foodoos, Mighty Zebra, The Talbot Brothers, Sidney Bean, Hubert Smith, Blind Blake, Enid Mosier, The Eloise Trio, Edric Connor, George Browne und Frank Holder • Folksänger wie die Tarriers, Terry Gilkyson und die Easy Riders, Stan Wilson und das Kingston Trio Bonus-DVD: • 55 Jahre lang nicht zu sehen - ein ´Calypso Craze´-Film in voller Länge, der zuvor weder auf Video veröffentlicht noch im Fernsehen gezeigt wurde: ´Calypso Joe´ (Allied Artists, 1957) mit Herb Jeffries und Angie Dickinson in den Hauptrollen und Beiträgen von Duke of Iron und The Easy Riders • Vier kurze Film/Tonschnipsel aus den Vierziger- und Fünfzigerjahren mit Sam Manning und ´Belle Rosette´ (Beryl McBurnie) und der Broadway- und Bigband-Sängerin Gracie Barrie mit einer Version von Stone Cold Dead In The Market sowie Lord Cristo und das March Of Dimes Quartet Die Standardwerke zur Geschichte amerikanischer Popmusik beschreiben die Fünfzigerjahre als eine Parade der Rock-Ikonen Bill Haley, Chuck Berry, Buddy Holly, Little Richard und Elvis Presley. Doch nach dem Niedergang der großen Tanzorchester der Vierzigerjahre tauchte der Rock ´n´ Roll keineswegs über Nacht als nächster großer Renner auf. Für einige wenige Monate sah es so aus, als sei Rock nur eine vorübergehende Laune und dass stattdessen Calypso bleiben würde. Von Ende 1956 bis in die Mitte des Jahres 1957 war Calypso überall: nicht nur in der Hitparade, auch auf der Tanzfläche und im Fernsehen, im Kino und in Zeitschriften, bei Studentenvereinigungen und bei Gesangsgruppen in Oberschulen. Es gab Calypso-Kartenspiele, -Modekollektionen und –Kinderspielzeug. Calypso wurde zum Gegenstand von Werbespots und Comedy-Programmen, Nachrichtensendungen und Kriminalgeschichten. Überall im Land hefteten Nachtclubs überhastet Fischernetze und Palmwedel an die Wand und wurden zu Calypso-Hütten. Sänger setzten sich Strohhüte auf und trugen zerschlissene Hosen, täuschten einen karibischen ´Ahkzent´ vor. Harry Belafonte – und nicht etwa Elvis Presley – verkaufte zum ersten Mal in der Geschichte der Musikindustrie mehr als eine Million Exemplare von seinem 1956er Album ´Calypso´. Kein Wunder also, dass Reporter und Händler zusammen mit Fachzeitschriften und Fanmagazinen die ´Calypso Craze´ ausriefen. Als ´Variety´ schließlich auf dem Cover der Ausgabe vom 26. Dezember 1956 den ´Hot Trend: Trinidado Tunes´ ausrief, war der Wahnsinn bereits in vollem Gange. Wie Calypso von Trinidad nach Amerika kam und zu derartiger Berühmtheit wurde, sich kurzzeitig doch ernsthaft, wenngleich auch flüchtig, um die Zuneigung der Jugend bemühte, bleibt eine der merkwürdigsten Geschichten moderner populärer Musik. Diese Zusammenstellung bietet einen Überblick über den langsamen Aufstieg des Calypsos, sein ungestümes Hervortreten und den steilen Abstieg in Amerika und anderswo und beschreibt den Calypso-Wahnsinn in den Jahren 1956 und 1957.

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 17.08.2019
Zum Angebot
Grafika Travel around the World - Spanien 1000 ...
14,95 €
Rabatt
12,95 € *
zzgl. 3,45 € Versand

Travel around the World - Spanien 1000 Teile Puzzle Grafika

Anbieter: Puzzle.de
Stand: 04.09.2019
Zum Angebot
Grafika Travel around the World - Kanada 1000 T...
14,95 €
Reduziert
12,95 € *
zzgl. 3,45 € Versand

Travel around the World - Kanada 1000 Teile Puzzle Grafika

Anbieter: Puzzle.de
Stand: 04.09.2019
Zum Angebot
Grafika Travel around the World - Chile und Per...
14,95 €
Sale
12,95 € *
zzgl. 3,45 € Versand

Travel around the World - Chile und Peru 1000 Teile Puzzle Grafika

Anbieter: Puzzle.de
Stand: 04.09.2019
Zum Angebot
Grafika Travel around the World - Japan 1000 Te...
14,95 €
Sale
12,95 € *
zzgl. 3,45 € Versand

Travel around the World - Japan 1000 Teile Puzzle Grafika

Anbieter: Puzzle.de
Stand: 04.09.2019
Zum Angebot
Grafika Travel around the World - China 1000 Te...
14,95 €
Sale
12,95 € *
zzgl. 3,45 € Versand

Travel around the World - China 1000 Teile Puzzle Grafika

Anbieter: Puzzle.de
Stand: 04.09.2019
Zum Angebot
Sagen und Geschichten aus dem Zwickauer Land
8,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Hier liegen ergänzend zu der früher erschienenen Sammlung ´´Sagen aus Zwickau´´ auch die Sagen des Zwickauer Landes vor, aus Crimmitschau und Werdau, Hartenstein, Kirchberg, Wildenfels-Wiesenburg und Umgebung, aus dem Mülsengrund und um Zwickau herum. Sie berichten von der Entstehung von Dörfern und Städten, von seltsamen Ereignissen aus der bewegten Geschichte, von Spuk und Wunderzeichen und den großen und kleinen Schwächen der Menschen. Ob es dabei um eine Flucht aus dem Kloster Frankenhausen geht, ob von der Vollmondgesellschaft berichtet wird, ob sich ein Reiter ohne Kopf bei Fraureuth sehen lässt, es die Wunderblume vom Rocksengrund zu entdecken gilt oder nur das sagenhafte Wetter die Menschen bewegt, an kurzweilig-spannender Unterhaltung ist kein Mangel.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
Zum Angebot